PLATZORDNUNG DES MFC REGAU
Rev. 01/2017
 
Geltungsbereich Diese Platzordnung gilt für den zugelassenen Modellflugplatz („Sportstätte“) des eingetragenen Vereins „Modellflug Club Regau“ im Bereich Oberregau. Jede Person, die das Modellflugplatzgelände betritt, hat sich an diese Platzordnung zu halten. Die Platzordnung in jeweils gültiger Fassung ist auch im Schaukasten für jeden sichtbar anzubringen.


 Flugbetrieb

 Allgemeines

  1. Der Flugbetrieb ist nur den Mitgliedern des MFC Regau gestattet.
    Für einen selbständigen Flugbetrieb ist der Nachweis der A/B Prüfungen erforderlich. 
  2. An Sonn- und Feiertagen ist der Betrieb von Verbrennermodellen untersagt.
  3. Bei Betrieb von Verbrennermodellen gilt: nicht mehr als 1 Modell in der Luft.
  4. Betriebszeiten: in der Zeit von 1. Juni bis 31. August ist der Flugbetrieb generell
    zwischen 9 Uhr und 21 Uhr gestattet (alle Modelltypen). In der Zeit vor dem 1. Juni
    bzw. nach dem 31. August gilt ab 9 Uhr bis Sonnenuntergang als Betriebszeit.
  5. Die Anzahl der Flugbewegungen, der Modellname sowie die Anwesenheitszeit
    (von/bis) am Platz sind mit dem Namen des Mitglieds im Logbuch zu vermeken (Schaukasten). 
  6. Tiefflüge über der Halle östlich des Platzes sind zu vermeiden.
    Der Flugbetrieb hat in einem gedachten Umkreis um den Platz von max. ca. 500 m zu erfolgen.
    Dieses Gebiet wird im Norden in etwa durch den Römerweg begrenzt,
    im Westen durch die Häuser im Anschluss an die Feldflächen.  
  7. Bei jeder Form einer Beschwerde die den Flugbetrieb betrifft
    ist dieser sofort einzustellen sowie der Obmann, sein Stellvertreter oder ein Mitglied
    des Vereinsvorstandes umgehend zu informieren.
    Wenn möglich ist die Identität des Beschwerdeführers festzuhalten (Name, Tel. Nr.)
  8. Der Platz ist stets sauber zu halten. Jedes Mitglied ist dafür verantwortlich,
    Rückstände von selbst mitgebrachten Dingen auch wieder zu entfernen bzw. zu entsorgen.

 Sicherheit

  1. Zuseher und Besucher haben sich hinter der Abgrenzung
    (südlich des Holzbalkens bzw. Schaukastens) aufzuhalten.
  2. Das Aufrüsten der Modelle hat ausschließlich im Vorbereitungsraum zu erfolgen. 
  3. Motormodelle sind beim Probelauf entsprechend zu sichern.
    Keine Personen im oder unmittelbar vor dem Propellerkreis.
    Propeller zeigt immer zur Piste nach Norden.
    Nach Landung gilt Motor AUS ab Höhe Windsack (Modell zurücktragen oder ziehen). 
  4. Segelflugbetrieb: nach erfolgtem Start im F-Schlepp ist die Gehspur
    auf Höhe des Windsacks zu benutzen = Bereich der fliegenden Piloten.
    Jede Landung ist allen Beteiligten durch Zuruf deutlich und rechtzeitig anzukündigen!
    Der Segelflugpilot darf erst auf die Startbahn,
    wenn kein weiteres Flugzeug im Landeanflug ist.
    Flugzeuge im Landeanflug (Ankündigung!) haben stets Vorrang.
  5. Hubschrauber: Nur mit Elektroantrieb erlaubt – kein Verbrenner! 
    Starts und Landungen haben ausnahmslos auf der Landebahn zu erfolgen.
    Motor AUS nach Landung. 

Lärmschutz

  1. Jedes Modell wird vor erstmaliger Inbetriebnahme bzw. nach jeder relevanten Änderung
    (Propeller, Motor, Auspuff etc.) nach der 3m Regel mit dem vereinseigenen Schallmessgerät vermessen.
    Die Ergebnisse sind zu zu dokumentieren, das Protokollformular ist dem Schriftführer zu übermitteln.
    Es sind max. 97dBA bei Vollgas in 3 m Entfernung einzuhalten. Zusätzlich entscheidet eine dreiköpfige Vorstandskommission durch Begutachtung des subjektiven Lärmpegels im Flug über
    die endgültige Flugerlaubnis des jeweiligen Modells. Die Kommission ist berechtigt für
    nicht entsprechende Modelle ein Flugverbot zu erlassen.
  2. Grundsätzlich ist auf einen lärm- bzw. anrainerschonenden Flugbetrieb zu achten, d.h. kein Hoovern,
    Torquen oder lärmerzeugende Maneuver mit lauteren Modellen. Der Vorstand appelliert
    in diesem Zusammenhang an das Verantwortungsbewusstsein jedes Piloten. 

Gastflieger

  1. Gastflieger sind alle Piloten, welche nicht Vereinsmitglieder sind und bei uns am Platz fliegen möchten. 
  2. Die Platzordnung gilt in vollem Umfang auch für Gastflieger.
  3. Gastflieger können ausschließlich in Anwesenheit eines Clubmitgliedes und nach Nachweis
    der Identität sowie der Versicherung (gültige Sportlizenz des österr. Aeroclubs) am Flugbetrieb teilnehmen.
    Das anwesende Vereinsmitglied ist berechtigt, im Zweifel dem Gastflieger den Flugbetrieb zu untersagen.
  4. Jedes anwesende Vereinsmitglied ist für eine entsprechende Einweisung eines Gastfliegers verantwortlich
    und hat auf die Einhaltung der Platzordnung zu achten. Wird diese nicht eingehalten
    oder bestehen Bedenken hinsichtlich eines sicheren Flugbetriebs, hat das anwesende Vereinsmitglied
    umgehend die Einstellung des Flugbetriebs durch den Gastflieger zu veranlassen.
  5. Die Beurteilung der Lautstärke des Modells eines Gastfliegers hat gemäß
    Punkt Lärmschutz und – sofern kein Schallmessgerät zur Verfügung steht – subjektiv
    durch das anwesende Vereinsmitglied / die Mitglieder zu erfolgen. 

 
DER VEREINSVORSTAND

 

 

 

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