Baubericht und Fotos wurden von Fritz Richtinger zu Verfügung gestellt. Wir Administratoren danken ihm sehr Herzlich dafür

und freuen uns wenn diese sehr Detailgetreue Hawker Hurricane über unsere Piste fliegen wird.

Bau des Modelles Hawker Hurricane MkIIC im Maßstab ¼

Dem Bau ging eigentlich die Idee eines Modelles mit einem Kolm-Motor voraus, da schon lange der Wunsch vorlag,

von unserem Vereinsmitglied einen Motor zu verwenden. Kolm Johann ist ja schon lange bei uns im Verein Mitglied,

auch als Obmann tätig und war immer wieder mit Neuigkeiten beim Motorenbau präsent.

Durch die Beispiele, die schon einige Jahre zuvor immer bei Flugshows vorgeführt wurden,

ist dann die Wahl relativ rasch auf einen 155er Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor gefallen.

Weiters wollte ich zu meinem 50er auch ein spezielles Projekt umsetzen.

Ich hatte vor einiger Zeit angefangen selber die Modelle zu planen und umzusetzen, da mir eigentlich das Selberbauen mehr gibt,

als ein Modell einfach zu kaufen und „ nur aufzubauen“.

Angefangen von einer B25-Mitchel über eine Cessna 145 Airmaster (als Schleppmaschine) bin ich dann eben auf eine WW2-Maschine gekommen,

die, wie ich meine, eher selten bei uns gesehen wird. Die Hawker Hurricane hat es mir schon immer angetan.

Somit habe ich, auch bei einer Reise nach England, schon einige Fotos von diesem Flugzeug gemacht.

Diese und eine Dreiseitenansicht aus einer Scale-Dokumentation haben dann den Ausschlag gegeben, eben diese Maschine zu bauen.

Den Motor hab ich dann schon vor meinem Geburtstag gekauft, um darum herum das Modell aufzubauen.

Auf Grund dessen hat sich relativ rasch der Maßstab von ¼ herausgestellt.

Die Maschine sollte in etwa 20kg bei einer Spannweite von 3,05m und einer Länge von ca. 2,4m bekommen.

Ich kann vorausschicken, es ist ganz anders gekommen.

Die Planung hab ich bei der B25 noch ganz klassisch in Papier gemacht, ist es jetzt mit den Programmen Dev-Fus und Dev-Wing,

die ich mir vor einiger Zeit angeschafft hatte, schon um einiges einfacher geworden.

Nach den Arbeiten mit diesen Hilfsmitteln wurden die Datensätze dann, mit Hilfe meines Fliegerkollegen Neuhuber Johann,

aus 3 und 4mm- Sperrholzplatten ausgefräst. Begonnen hab ich mit dem Rumpf.

Hier hab ich 2St. 25mm Alurohre im Zentrum des Rumpfes als Hellingshilfe eingearbeitet.

Da die Helling beim DevFus gleich mitdefiniert werden kann, ist dies sehr einfach.

Die Rumpfspanten werden dann nach dem Beplanken von den Hellingsteilen besäumt.

Zur Stabilitätserhöhung sind im Rumpf an den Seiten einige CFK-Vierkantrohre positioniert worden.

 

Der Plan sieht auch vor beim Rumpf den Motor mitsamt dem Tank, Zündung und Spritpumpe relativ schnell ausbauen zu können.

Dies hat im Vorfeld in der Planung natürlich einen 2. Motorspant bedurft, und die Möglichkeit dass die Motorhaube

öfter in Mitleidenschaft durch Bodenberührung gezogen wird, sollte diese auch in GFK gemacht werden.

Somit habe ich im Bau des Rumpfes die Urform der Motorhaube gleich mitgebaut.

Auf Grund der zu erwartenden Bauzeit ( leider ist auf Grund meines Jobs nicht immer Zeit) wollte ich auch kein Scale-Modell bauen

– es sollte schon Vorbildgerecht sein, aber ewig in der Werkstatt wollte ich auch nicht stehen.

Die Urform ist dann durch meinen Vereinskollegen Pohn Hubert mit meiner kleinen Mithilfe abgeformt worden

und somit war die Motorhaube auch in kürzester Zeit fertig.